Unsere AML und Verifizierungsrichtlinie
Geldwäscheprävention betrifft jede Transaktion auf unserer Plattform. Auf dieser Seite erklären wir, wann wir welche Dokumente von Ihnen benötigen und wie wir Ihre Daten schützen.
Unser Bekenntnis zur Geldwäschebekämpfung
Wir betreiben das Betriot Casino unter der Curaçao-Lizenz OGL/2023/1748/0098 und unterstehen damit den dort geltenden Anti-Geldwäsche-Vorschriften. Das bedeutet konkret: Wir müssen wissen, wer unsere Spieler sind, woher ihre Mittel stammen und ob Transaktionen auffällig sind. Diese Pflichten setzen wir lückenlos um, ohne Ausnahme für VIP-Stufen oder langjährige Konten.
Unser Geldwäsche-Beauftragter und sein Team prüfen kontinuierlich alle Vorgänge auf unserer Plattform. Verdachtsfälle mit Bezug zu kriminellen Geldern, Terrorismusfinanzierung oder betrügerischen Zahlungsströmen leiten wir an die zuständigen Behörden weiter. Von unseren Spielern erwarten wir dabei nur eines: wahrheitsgemässe Angaben und Kooperation bei den Prüfungen.
Wann wir Sie verifizieren
Die Identitätsprüfung (KYC) erfolgt bei uns in drei Stufen: bei der Registrierung prüfen wir Ihre Basisdaten, vor der ersten Auszahlung fordern wir den vollständigen Identitätsnachweis, und bei bestimmten Schwellenwerten oder Auffälligkeiten verlangen wir zusätzliche Belege. Ohne vollständige Verifizierung führen wir keine Auszahlung durch.
- Bei der Registrierung: Name, Geburtsdatum, Adresse und Staatsangehörigkeit, geprüft gegen Sperrlisten und Altersvorgaben.
- Vor der ersten Auszahlung: amtlicher Lichtbildausweis (Pass, Personalausweis oder Identitätskarte) und Adressnachweis.
- Bei Schwellenwerten: Herkunft der Einzahlung, zum Beispiel Lohnabrechnung oder Steuerbescheid.
- Bei Auffälligkeiten: Ergänzende Dokumente, die wir im Einzelfall konkret benennen.
- Zahlungsmethode: Nachweis, dass die verwendete Karte oder das Wallet auf Ihren Namen läuft.
So läuft die Prüfung ab
Ihre Dokumente übertragen wir verschlüsselt und speichern sie auf Servern mit eingeschränktem Zugriff. Nur autorisierte Mitarbeiter der Compliance-Abteilung können sie einsehen. Wir geben Ihre Dokumente niemals an Dritte weiter, ausgenommen an zuständige Aufsichtsbehörden, soweit deren Auskunftspflicht besteht.
- 1. Auszahlung anfordern; das System fordert die Verifizierung an, sofern noch nicht erfolgt.
- 2. Ausweis hochladen: Vorder- und Rückseite, gut lesbar, alle vier Ecken sichtbar.
- 3. Adressnachweis einreichen: Versorgerrechnung, Kontoauszug oder Amtsschreiben, nicht älter als drei Monate.
- 4. Zahlungsmethode bestätigen: Foto der Karte (mit verdeckten mittleren Ziffern) oder Screenshot des Wallets.
- 5. Prüfung durch unser Team innerhalb von 1 bis 3 Werktagen.
- 6. Bestätigung per E-Mail; danach ist Ihr Konto ohne erneute Prüfung auszahlungsfähig.
Mittelherkunft und Herkunftsnachweis
Wenn Ihre Einzahlungen und Einsätze in keinem Verhältnis zu einem normalen Einkommen stehen oder ungewöhnliche Muster auftreten, fragen wir nach der Herkunft Ihrer Mittel. Das ist keine Formalität, sondern eine gesetzliche Pflicht: Wir müssen plausibilisieren, dass Gelder aus legalen Quellen stammen. Ein solches Ersuchen ist keine Anschuldigung, sondern ein routinemässiger Schritt bei der Risikoabklärung.
Als Nachweis akzeptieren wir Lohnabrechnungen, Kontoauszüge, Steuerbescheide, Erbschaftsnachweise, Verkaufsurkunden oder andere Belege, aus denen die Geldquelle hervorgeht. Bei Kryptowährungen kann die Herkunft über Transaktionsverläufe der Wallet nachgewiesen werden. Die Unterlagen prüfen wir vertraulich und löschen nicht benötigte Kopien nach der festgelegten Aufbewahrungsfrist.
Wie wir Transaktionen überwachen
Beträge, die nicht einschlägigen Mustern entsprechen, halten wir bis zur Klärung zurück. Bei begründetem Verdacht auf Geldwäsche setzen wir Transaktionen aus und melden den Vorgang den Behörden, ohne Sie vorab zu informieren, soweit das Gesetz dies vorschreibt.
| Prüfpunkt | Regel bei uns |
|---|---|
| Mindesteinzahlung | 10 CHF |
| Mindestauszahlung | 20 CHF |
| Auszahlungslimit | 5.000 CHF pro Tag, 20.000 CHF pro Monat |
| Bearbeitungszeit Auszahlung | 3 Werktage nach Verifizierung |
| Gebühren | Keine |
| Auszahlungsziel | Gleiches Zahlungsmittel wie bei Einzahlung |
Was bei fehlenden Dokumenten passiert
Verweigern Sie die Verifizierung oder reichen die Unterlagen nicht fristgerecht ein, schränken wir Ihr Konto stufenweise ein. Zunächst blockieren wir Auszahlungen, dann Einzahlungen und schliesslich schliessen wir das Konto, wenn keine Reaktion erfolgt. Die Einschränkungen lösen wir sofort, sobald die fehlenden Dokumente vollständig vorliegen.
Stellen wir bei der Prüzung fest, dass Dokumente gefälscht sind oder Ihre Angaben nicht der Wahrheit entsprechen, sperren wir das Konto dauerhaft und behalten uns vor, Guthaben einzubehalten, soweit es zur Klärung des Verdachts erforderlich ist. Die gesperrten Beträge verfallen nicht automatisch; wir verrechnen sie nach Abschluss der Prüfung entsprechend den Vorgaben der Lizenzbehörde.
Wie lange wir Dokumente speichern
Die bei uns eingereichten Verifizierungsunterlagen bewahren wir gemäss den Vorgaben unserer Lizenzbehörde in Curaçao fünf Jahre ab Beendigung der Geschäftsbeziehung auf. Diese Frist gilt auch nach einer Kontoauflösung oder eines Selbstausschlusses. Danach löschen wir die Dokumente unwiderruflich, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht länger greift.
Der Grund dafür ist einfach: Rechnungslegungs- und Nachweispflichten verlangen von uns, jeden Verifizierungsvorgang über Jahre hinweg nachvollziehbar zu halten. Fragen Sie die Herausgabe Ihrer gespeicherten Daten, stehen wir Ihnen unter [email protected] zur Verfügung.
Häufige Fragen
Muss ich mich verifizieren lassen, bevor ich überhaupt einzahle?
Nein. Die Einzahlung ist ohne vollständige Verifizierung möglich, spätestens vor der ersten Auszahlung fordern wir Ihre Dokumente an.
Welche Dokumente akzeptieren Sie als Adressnachweis?
Versorgerrechnungen, Kontoauszüge oder amtliche Schreiben, die nicht älter als drei Monate sind und Ihre aktuelle Adresse zeigen.
Wie lange dauert die Verifizierung?
In der Regel 24 bis 72 Stunden nach Eingang aller vollständigen Unterlagen.
Warum wird die Auszahlung auf meine Einzahlungsmethode getätigt?
Die Same-Methode-Regel verhindert Geldwäsche und Missbrauch. Auszahlungen erfolgen deshalb grundsätzlich auf das Zahlungsmittel der Einzahlung.
Kann ich mit Kryptowährungen ohne KYC auszahlen?
Nein. Auch bei Ein- und Auszahlungen mit Bitcoin, Ethereum oder Tether gilt die vollständige Verifizierungspflicht.